Erster Schaden nach der Ankunft

Nicht mal 24 h nach der Ankunft an der Mysteriösen Halle gibt es leider eine Beschädigung am Standard-Käfer. Es ist zum heulen.

Ich bin allerdings unschuldig und nicht der Verursacher, nur der Leidtragende. Ich werde zum genauen Hintergrund aufgrund einer getroffenen Vereinbarung auch nichts weiter sagen, aber die Fahrertüre wurde durch Fremdeinwirkung nach vorne gedrückt. Beide Scharniere der linken Türe, die Außenhaut, der Türstopper und leider auch Teile des Seitenteils sind beschädigt. Das ist der Stand der Dinge, so ärgerlich es auch ist.

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Standard-Käfer statt Faltdach-Käfer

Es trifft mich wie einen Schlag: Auf einmal hat die Suche ein Ende.

Direkt vorab: Nein, es wurde kein Faltdach-Käfer. Nein, es wurde nichtmal ein Export-Modell. Und nein, auch viele meiner Kriterien wurden nicht wirklich erfüllt. Es ist wie oft im Leben: Auf einmal stolpert man über etwas und weiß einfach, das es passt.

Über das Bugnet bin ich auf ein 1960er Standardmodell des VW Käfer gestoßen. Unverbastelt, von Umrüstungen durch den TÜV einmal abgesehen (Vordere Blinkleuchten und andere Rückleuchten als Ersatz für die Winker, Lenkradschloss als Diebstahlsicherung) und nicht „exportisiert“.

Kurz überlegt, dann Armin, den Verkäufer, kontaktiert und dankenswerterweise den ersten Besichtigungstermin einige Tage später bekommen, trotz vieler Anfragen.

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Ein Schnapper am Abend

Drei Kotflügel des VW Käfer als Ergänzung für den Fundus der Mysteriösen Halle
Drei originale Käfer-Kotflügel unterschiedlicher Baujahre aus der Nachbarschaft.

Drei originale Kotflügel, für vorne unten hinten, aus verschiedenen Baujahren, für einen kleinen Preis. eBay-Kleinanzeigen ist schon eine tolle Plattform, doch nun fehlt nur noch das passende Auto! :)

Ein Hoffnungsschimmer

Wer hätte das gedacht? Kaum nehme ich die Suche wieder auf, rollt mir ein Fahrzeug vor die Füße.

Angeboten wurde mir ein 1962er Faltdach-Käfer in L87 (perlweiß), wiederrum aus dem engeren Freundeskreis. Klingt bezüglich meiner Suchkriterien eigentlich ideal.

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Lebenszeichen

Er lebt noch! Wie man sich bestimmt denken kann, ist aus der Fahrzeugbesichtigung vor 573 Tagen nicht wirklich etwas geworden.

Ohne ins Detail zu gehen: Das Fahrzeug war vom Prinzip sehr schön, doch aufgrund von Abweichungen zwischen Modelljahr, Optik und Fahrgestellnummer habe ich vom Kauf Abstand genommen.

Aktuell restauriere ich mein US-Car, einen 1982er Pontiac Firebird Trans Am – die Fortschritte sind auf myKNIGHT.de zu verfolgen. Es wird nicht nur eine Vollrestauration, der Sportwagen wird in ein authentisches Replica von „K.I.T.T.“, dem schwarzen Wunderauto aus der 80er Jahre Kult-Serie „Knight Rider“ verwandelt.

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Ein interessantes Angebot

Ich suche jetzt schon mehrere Monate, doch das richtige Angebot war noch nicht dabei. Nun gibt es noch eins…

Am Sonntag wird es nochmal ernst. Zusammen mit meinem Vater schaue ich mir einen Faltdach-Käfer an, der über den Freundeskreis an mich herangetragen wurde.

Dieser liegt zwar deutlich über meinem Budget und entspricht nicht unbedingt meinen unten aufgestellten Rahmenbedingungen, hat dafür aber einige weitere Vorzüge.

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Suche? Läuft.

So langsam werde ich nachdenklich…

Ich habe mir nun einige Fahrzeuge angeschaut und komme langsam ins Zweifeln. Dank dem hervorragenden Bugnet-Forum und nach Gesprächen mit anderen Freunden des luftgekühlten Krabblers überlege ich mir, meine ursprünglichen Pläne zu ändern.

Weg von dem Gedanken, einen fast fahrfertigen Käfer mit offenen Restarbeiten zu kaufen. Hin zu der Entscheidung, einen möglichst originalen, unverbastelten Krabbler zu finden. Karosserieschäden? Nebensächlich, solange nicht völlig marode. Die Karosserie kann dank der guten Teilelage in Ordnung gebracht werden, eventuelle Verschlimmbesserungen von Vorbesitzern jedoch nur mit größerem Aufwand.

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Die Qual der Wahl

Dickholmer, Dünnholmer, Exportmodell, Sparmodell, Restaurationsobjekt, Scheunenfund, Ratte, …?

Wenn man dieser Tage einen Käfer sucht, wird man mit vielen Möglichkeiten konfrontiert. Das Preisniveau hat gegenüber 2006 merklich angezogen, man muss deutlich mehr Geld in die Finger nehmen – aber dies war ja abzusehen.

Ich habe daher über meine Suchkriterien nachgedacht. Ich möchte keinen Haufen Blech, der vorab eine Vollrestauration benötigt. Ich möchte ein Auto, dass seine Spuren der Zeit offen trägt, dabei aber noch fahrbereit ist. Die nächsten Jahre möchte ich den Wagen auf H-Kennzeichen bewegen, ohne diesen zu restaurieren – für die Zeit danach schließe ich eine Restauration nicht aus, aber zuerst muss er einfach fahren!

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Zurück auf Anfang

BugTales.de ist wieder da!

Es ist lange her: 2006 kaufte ich mit einem 1961er Faltdach-Käfer meinen ersten luftgekühlten Oldtimer. Kurze Zeit danach gesellte sich dann ein Käfer von 1974 für den Alltagsbetrieb hinzu.

Viele schöne Stunden habe ich mit und durch diese tollen Autos erlebt, viele interessante Menschen durch diese beiden Fahrzeuge kennengelernt. Nach Inbetriebnahme des 1961ers wurde recht schnell klar, dass eine Restauration unausweichlich ist – und der Wagen Stück für Stück zerlegt.

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