Ein wenig Tieferlegung muss sein

Jedes Projekt benötigt eine Vision, eine Vorstellung von dem fertigen Endergebnis. Und so langsam kristallisieren sich die ersten Ideen für den Käfer heraus.

Im Eintrag mit dem Titel „Zukunftsplanung“ hatte ich im Februar bereits einmal dargelegt, in welche Richtung ich meinem Standard-Käfer entwickeln möchte. Zusammengefasst: Das „Fundament“ soll in Ordnung gebracht werden und die Patina des Rests erhalten bleiben.

Was an mir jedoch nicht spurlos vorbeigeht, ist das Thema „Low and Slow“ in der Szene. Ich mag einfach den tiefergelegten Look der klassischen, luftgekühlten VW sehr gerne. Man kann zur Tieferlegung von Käfern stehen wie man möchte, ich werde diesen Weg auch mit meinem Standard gehen. Heisst konkret: Schön tief, aber noch im fahrbaren Bereich. Und mit der wichtigen Option, jederzeit den Originalzustand wiederherstellen zu können – gerade das ist mir besonders wichtig!

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Testlauf und Ausbau des Motors

Eine Sache stand noch aus, bevor es richtig zur Sache geht: Ich wollte den Motor hören. Dabei ging es mir weniger um den Sound, als um die Tatsache, das er gesund ist.

Armin hat mir beim Verkauf zugesichert, dass der Motor korrekt funktioniert und ich hatte natürlich keinen Grund, ihm das nicht zu glauben. Dennoch wollte ich es selber erleben, sein Auto zum ersten Mal zu hören ist schließlich ein erhabenes Gefühl.

Ich habe mir von meinem Freund Memduh eine Zündspule für 12 V geliehen und ein paar Adapterkabel gebastelt, um den Anlasser zu betätigen. Danach habe ich das Ventilspiel korrekt eingestellt und das Motoröl gewechselt – dieses war nur mit guter Zusprache dazu zu bewegen, die Ölwanne zu verlassen… es muss jahrzehntelang dort verweilt haben!

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Ein echter Scheunenfund

Schon vor einigen Monaten, unmittelbar nach dem Kauf des Standard-Käfers, erreichten mich tolle Bilder, die die Historie meines Fahrzeugs eindrucksvoll belegen.

Armin, der nette Verkäufer meines Fahrzeugs, hat den Standard ein paar Monate vor meinem Kauf zusammen mit einem Ovali in einer Scheune entdeckt. Wir können hier also tatsächlich von einem echten Scheunenfund sprechen – und natürlich möchte ich euch diese Bilder nicht vorhalten.

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Zukunftsplanung

Alles muss raus am Ende des Jahres: Die Vorbereitungen für die weiteren Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Ja, mein Firebird Trans Am, den ich in jahrelanger Arbeit zum „K.I.T.T.“ aus „Knight Rider“ verwandle (mehr dazu auf myKNIGHT.de) hat aktuell nach wie vor Vorrang.

Dennoch habe ich mich Ende des Jahres nochmal hingesetzt und mir überlegt, wie es mit dem Käfer weitergehen soll. Mein Standard ist original und dementsprechend relativ selten. Gebaut 1959, also vor über 55 Jahren, steht der Kleine mittlerweile kurz vor der „Rente“. Nur klar, dass sich da Ermüdungserscheinungen zeigen. An der Bodengruppe nagte der Zahn der Zeit ebenso wie an dem Häuschen, letzteres weist jedoch die von mir so geliebte Patina auf, die ich nicht zerstören möchte.

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Zwischen Tür und Angel

Alle paar Wochen passiert das ein oder andere am VW: Nun ist er wieder einigermaßen vollständig.

Mit Lars aus der Nähe von Hamburg erhielt ich schnelle und zuverlässige Unterstützung. Ich war auf der Suche nach Scharnieren für meine Türe, er verkaufte mir eine komplette Türe der Fahrerseite zu einem fairen Kurs – so weit, so gut!

Leider hat einer der vielen Vorbesitzer das untere Scharnier mit Schweißpunkten gesichert – ein Schelm, wer böses dabei denkt. Da der Kurs für die Türe mehr als fair war, habe ich mir das Leben einfach gemacht und die untere Ecke herausgetrennt. Nach ca. 1,5 h waren beide Scharniere ausgebaut.

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Stück für Stück

Trotz der intensiven Arbeiten am Firebird-Projekt fällt ab und auch etwas Zeit für den Käfer ab.

Da der Käfer so wunderbar eingeparkt wurde, habe ich die Begutachtung der linken Fahrzeugseite fortgesetzt. Auch im vorderen Radkasten wurde in erster Linie Dreck verwendet, um den Wagen zu konservieren – das hat mehr oder weniger gut funktioniert, wie die Roststellen zeigen.

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Ab in die Ecke

Zugedeckter VW Käfer in einer Ecke der Mysteriösen Halle
Eingeparkt und zugedeckt wartet der Standard in der Mysteriösen Halle auf seine bevorstehende Wiederbelegung.

Nun ist erstmal der Firebird wieder dran: Man soll angefangene Arbeiten bekanntlich beenden, bevor man neue beginnt zu tief in neue einsteigt. :)

Licht und Schatten

Nein, ich fange jetzt keine Restauration an, denn vorher wird ein anderes Projekt beendet. Aber schauen kann man ja mal!

Der Warmluftkanal ist auf den vorderen 80 % stabil, zumindest innen und oben. An der Schraubkante des Trittbretts hat jemand ein Blech aufgeschweisst, dass Trittbrett selber wurde mit selbstschneidenden Schrauben montiert. Ein jeder kann sich nun denken, wie es unter dem Blech aussieht.

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Auf Spurensuche

Ein neues Auto ist auch immer eine Wundertüte: Man findet Dinge, über die man sich freut… und andere.

Ich gebe mir noch ein paar Tage Zeit, um mich mit meinem Neuerwerb zu beschäftigen. Kommende Woche ist dann mein aktuelles Projekt (Siehe myKNIGHT.de wieder an der Reihe.

Ziel ist es bis dahin, die „bösen“ Stellen des Käfers zu finden und im Anschluss für die Reparaturen vorbereitet zu sein (Teile beschaffen, etc.).

Ich habe den Abend damit begonnen, die Baugruppe der hinteren Stoßstange zu entfernen. Natürlich waren alle Schrauben festgerostet, aber ich habe zumindest keine abgerissen und kann die lackierten Schloßschrauben vermutlich weiterverwenden.

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Pflicht und Kür

Nachdem die Türe aufgrund des „Zwischenfalls“ schon weichen musste, habe ich mich direkt noch dem hinteren Radhaus angenommen.

Die Türscharniere waren ziemlich verbogen und haben anscheinend einen Großteil der Energie aufgenommen. Merke: Lieber die, als die A-Säule! Ich habe sie aus der Türe ausgebaut und die Türaußenhaut zumindest einigermaßen wieder in seine ursprüngliche Form gebracht. Zwei kleine Entlastungsschnitte, die später verschweißt werden, müssen hier reichen. Der untere Bereiche der Türe wird in Zukunft sowieso komplett saniert. Die Anprobe im Türausschnitt lässt hoffen, dass an der A-Säule keine strukturellen Beschädigungen vorliegen.

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