Alles neu macht der Mai

Der aufmerksame Beobachter hat es gemerkt: Auf BugTales.de ist mal wieder etwas passiert.

Aufgrund der neuen DSGVO, die ab dem 25. Mai gültig wird, habe ich das Blogsystem gewechselt. Statt Wordpress mit tausenden Plugins aus zweifelhaften Quellen kommt nun der statische Seiten-Generator Hugo zum Einsatz.

Der Quelltext und die Inhalte von BugTales.de sind darüber hinaus nun öffentlich bei GitHub einsehbar. Mein Urheberrecht bleibt von diesem Schritt natürlich unberührt. Ich habe mich dazu entschieden, um euch zu zeigen, dass ich ausser einer (natürlich anonymisierten) Google-Analytics-Integration keine weiteren Daten von euch „abgreife“.

Zurück zum Thema: Auch am Käfer ist etwas passiert. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich euch in den nächsten Tagen erzählen werde.

Ordnung ist das halbe Leben

Einige von euch kennen vielleicht das Problem: Ein Auto zu restaurieren ist aufwendig und zeitintensiv. Zwei Autos zu restaurieren ist ohne eine gute Organisation fast unmöglich.

Lars Bobach ist einer der bekanntesten Verfechter für das Thema „Produktivität in digitalen Zeiten“ in Deutschland. An seinem grandiosen Blog führt kein Weg vorbei, wenn man sich für dieses Thema interessiert.

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Gute Vorsätze für das neue Jahr

Das neue Jahr ist bereits mehr als einen Monat alt, doch ich möchte euch meine Vorsätze für das neue Jahr nicht verschweigen.

Priorität genießt nach wie vor mein Pontiac Firebird Trans Am, der mich vermutlich noch das gesamte Jahr 2017 in Anspruch nehmen wird. Dennoch lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, ab und an am Käfer zu werkeln.

Meine Wünsche bzw. Vorsätze für das neue Jahr? Die Scheidung. In dem Fall: Von Häuschen und Bodengruppe.

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In Erinnerung

In Erinnerung an Peter, unseren Freund und Nachbarn
1935 – 2016

Alle meine Autos haben Namen. Bei über 30 Fahrzeugen in 14 Jahren war dies irgendwann notwendig, um den Überblick zu behalten. Die Namen meiner Autos haben auch immer eine Bedeutung. Nach dem Kauf ist es immer eine schöne Tradition, sich einen passenden Namen zu überlegen.

Meinen Standard-Käfer, um den es hier geht, hatte ich ursprünglich „Tommy“ getauft. Benannt nach dem Kölner Sänger Tommy Engel, der damals einen jupitergrauen Käfer sein Eigen nannte.

Im Laufe dieser Woche hat meine Familie jedoch leider einen schmerzlichen Verlust erlitten: Peter, unser enger Freund und Nachbar ist nach kurzer und heftiger Krankheit plötzlich verstorben.

Ich möchte mein Fahrzeug daher gerne diesem besonderen Menschen widmen. Aus diesem Grunde hört mein Käfer fortan auf den Namen „Pitter“ – das kölsche Wort für „Peter“.

Neues Futter

Der ein oder andere hat es bereits mitbekommen, aber BugTales.de wurde umfangreich überarbeitet.

Aufgrund einer beruflichen Umstellung und anderer Verpflichtungen hatte ich in der Zeit zwischen Februar und Oktober keine Zeit für den Blog gefunden. Nun habe ich die letzten Tage und Wochen genutzt, um viele Beiträge zu ergänzen und über die vergangenen Arbeiten zu berichten.

Ich wünsche euch viel Spass beim lesen der neuen Beiträge!

Türscharniere fachgerecht überholen

Wer es vor einigen Monaten nicht mitbekommen hat: Bei der Abholung meines Standard-Käfers kam es ja zu einem kleinen Drama Die Türe der Fahrerseite, bzw. hauptsächlich deren Türscharniere, wurden durch einen Unfall beschädigt.

Die originalen Türscharniere wurden leider dadurch irreparabel beschädigt. Die gesamte Kraft des Aufpralls wurde durch die Scharniere aufgenommen, nur ein Teil davon vom Halteband der Türe abgefangen. Endergebnis: Trotz einer Dicke von mehreren Millimetern haben sich die Scharniere deutlich sichtbar verbogen.

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Shooting vor der Mysteriösen Halle

Auch der Platz in der Mysteriösen Halle ist begrenzt. Nach einem Jahr wurde es Zeit, den Käfer einmal zu drehen: Dabei bot es sich an, ein paar Fotos zu machen.

Die maroden Bleche auf der Fahrerseite sind ja bereits weitestgehend entfernt, nun geht es also der Beifahrerseite an den Kragen. Auch hier sind leider Bodengruppe und Häuschen mit gut gemeinten Reparaturblechen am Warmluftkanal miteinander verbunden.

Um Platz für die weiteren Arbeiten zu haben, habe ich den Standard-Käfer gedreht und bei der Gelegenheit noch ein paar Fotos vom Ist-Zustand vor der Mysteriösen Halle gemacht.

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Potentieller Ersatz dank dem bugnet

Das bugnet ist seit 1999 Anlaufstelle für Käfer-Fans im gesamten deutschsprachigen Raum. Und auch im Jahr 2016 bieten sich dank dem Markt gute Gelegenheiten für ein Schnäppchen.

Bodengruppe eines VW Käfer in einem Transporter
Eine Bodengruppe im Fundus ist immer gut, also griff ich zu, als sich die Chance bot.

Als die Bodengruppe für Bundbolzen-Vorderachsen auf meinem Radar auftauchte, überlegte ich nicht lange. Das die Bodengruppe bei meinem Standard-Käfer zum Einsatz kommt, versuche ich natürlich zu vermeiden. Aber trotzdem ist es ein gutes Gefühl, Ersatz im Fundus der Mysteriösen Halle zu wissen.

Die Reste eines Warmluftkanals

Mein Käfer hat gelebt. Er wurde nicht nur gefahren, sondern auch „zeitwertgerecht“ repariert, z.B. wurden die Warmluftkanäle mehrfach geflickt. Die Qualität dieser Reparaturen steht leider im krassen Gegensatz zu einer ordentlichen Teilrestauration.

Die Seitenbleche beider Warmluftkanäle entsprechen nicht mehr dem Originalzustand. Auch die Deckbleche am unteren Ende sehen nicht besser aus. Um die Karosserie von der Bodengruppe trennen zu können, muss ich mich dieser Problematik leider stellen – ob es mir passt oder nicht.

Begonnen habe ich mit der Fahrerseite, und wirklich behutsam musste ich in diesem Zusammenhang nicht vorgehen. Ich habe sowieso die Entscheidung getroffen, die Bodenhälften des Käfers zu erneuern, also konnte ich wieder mit sanfter Gewalt an die Sache herangehen.

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Trennung von Bodengruppe und Häuschen

Leider wurde nach Kauf des Standard-Käfers schnell deutlich, dass es ohne eine Trennung von Bodengruppe und Karosserie nicht geht. Der erste Schritt für diese Maßnahme ist nun getan.

Die über 20 Schrauben, die Karosserie und Bodengruppe miteinander verbinden, sind gelöst. Dieser im geschrieben Wort recht einfach klingende Vorgang entpuppte sich in der Praxis als doch etwas aufwendiger. Leider sind die Warmluftkanäle des Käfers stärker von Korrosion betroffen als gedacht, und die Hälfte der Schrauben an dieser Stelle konnten nicht sauber entfernt werden.

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